HerunterladenVerlegeanleitung 3-Schicht

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Produktbeschreibung
Casapark 139 / 181 / 221

Die Oberfläche der Elemente ist entweder werkseitig mit dem oxydativ trocknenden Öl naturgeölt oder mit dem Acrylatlack strapazier-versiegelt. Die Kanten sind mit einer umlaufenden Nut/Kamm-Präzisionsverbindung versehen. Die Verlegung erfolgt durch vollflächige Verklebung auf geeignete Unterböden.

 

 

Geeignete Unterböden
Bauwerk 3-Schicht-Fertigparkett kann auf fachgerecht eingebrachten Unterlagen verlegt werden. Dazu gehören: Zement- und Calciumsulfat-Estriche, Calciumsulfatfliessestriche, Span- und Sperrholzplatten. Die Verklebung auf andere Untergründe ist unter gewissen Bedingungen möglich.

Vorhandene elastische und textile Nutzbeläge sind keine geeignete Unterlage und müssen restlos entfernt werden. Die Unterböden müssen die für Parkettverlegung üblichen Anforderungen (Ebenheit, Oberflächenfestigkeit, Rissfreiheit, Sauberkeit, Trockenheit etc.) erfüllen und vor der Verlegung geprüft werden.
Bauwerk 3-Schicht-Fertigparkett kann keinen Höhenausgleich von Unebenheiten des Untergrundes bewirken. Diese Anforderungen müssen bereits vom Unterboden erfüllt werden. Unebenheiten über den zulässigen Ebenheitstoleranzen sind mittels Spachtelung auszugleichen. Ebenheits-Tabelle siehe Kapitel 3.1.

Bauwerk 3-Schicht-Fertigparkett ist für die Verlegung auf Fussbodenheizung geeignet. Die Verlegeregeln (im Besonderen die Untergrundfeuchtigkeit) müssen dabei besonders sorgfältig eingehalten werden.

 

  Maximale
  Feuchtig-
  keitswerte
  SIA*
  253
  DIN
  18365
  Zement-
  estriche
  2,3%
 1,5%**
  2,0%
 1,8%**
   Calciumsulfat-
  estriche
  0,5%
 0,3%**
  0,5%
 0,3%**
*Die Bauwerk-Vorgabe ist
identisch mit der SIA-Norm 253 bzw. Herstellerangaben

**Werte bei Fussbodenheizung

Hiervon abweichende Werte in den jeweiligen Landesnormen sind möglich.

 

 

 

Benötigte Hilfsmittel
› Säge
› Zahnspachtel
› Meterstab
› Richtlatte oder Richtschnur
› Klopfholz
› Belastungseisen 
› Wischlappen oder Cleaning Wipes

 

Verlegung
Raumeinteilung, Bezugslinien: Bei Schiffs oden und englischem Verband ist es aus optischen Gründen meistens vorteilhaft, die Längsseiten der Riemen in Richtung des überwiegenden Tageslichteinfalles zu verlegen. Eine erste Bezugslinie ist im Abstand von 2-6 Riemenbreiten plus 5-10 mm Wandabstand vor der gewählten Längswand nach Richtlatte oder Schnurschlag zu markieren.

Klebstoffauftrag: Klebstoff mit passender Zahnspachtel nach den Angaben des Klebstoffherstellers auftragen. Nur soviel vorstreichen, wie während der offenen Zeit des Klebstoffs verlegt werden kann. Auf einen gleichmässigen Klebstoffauftrag ist besonders zu achten. Keinesfalls zuviel Klebstoff auftragen (z. B. um Unebenheiten auszugleichen). Für das genaue Vorstreichen ist die Markierung von weiteren Bezugslinien vorteilhaft.

Wichtige Verlegehinweise

  • Bauwerk 3-Schicht-Fertigparkett-Pakete sind sorgfältig zu behandeln, um Beschädigungen zu vermeiden.

  • Vor Feuchtigkeit geschützt lagern.

  • Pakete erst kurz vor der Verlegung öffnen.

  • Bauwerk 3-Schicht-Fertigparkett ist ein Naturprodukt. Bei hoher Raumluftfeuchtigkeit ist mit übermässiger Feuchtigkeitsaufnahme und entsprechender Quellung zu rechnen. Die Verlegung von Bauwerk 3-Schicht-Fertigparkett sollte deshalb nicht bei Raumluftfeuchtigkeiten von über 75 % vorgenommen werden.

  • Beim Verlegen sollte die Raumtemperatur min.18 °C betragen und die Materialtemperatur nicht unter 15 °C liegen.

  • Weggeschnittene Riemenreste, die bei einer Querwand anfallen, können an der gegenüberliegenden Wand als Beginn der nächsten Reihe wieder verwendet werden.

  • Die Nut/Kamm-Verbindung wird nicht verleimt. Gelegentlich hochgedrückter Klebstoff muss mit einem Tuch entfernt werden, bevor er auf der werkseitig behandelten Oberfläche eintrocknet.

  • Die Riemen werden ca. 0,5 cm schräg vor der endgültigen Lage ins Klebstoffbett gelegt und unter Druck eingeschoben. Die Riemen sind vorteilhaft mit der Kammseite zur Wand einzulegen.

  • Die Randbereiche müssen besonders sorgfältig angedrückt und/oder belastet werden, da dort oft Unebenheiten im Estrich vorhanden sind. Um eine gute Verklebung zu erreichen, müssen ganz allgemein, Bereiche mit Unebenheiten, während der Abbindephase des Klebstoffs mit genügend Gewichten belastet werden.

  • Frisch verlegte Bauwerk 3-Schicht-Fertigparkett-Flächen sollen während einiger Stunden möglichst wenig betreten werden.

  • Die Verlegung von Bauwerk 3-Schicht-Fertigparkett sollte die letzte Arbeit sein, die auf der Baustelle durchgeführt wird. Ist dies nicht möglich, muss der Boden schützend (z. B. mit Abdeckvlies o. ä.) abgedeckt werden.

  • Klebebänder zur Befestigung von Abdeckmaterial dürfen nicht direkt auf die Parkettoberfläche geklebt werden, da dadurch die Oberflächenbehandlung beschädigt werden könnte.

  • Eventuell beschädigte Riemen können auch nach der Verlegung mit dem Stechbeitel herausgestemmt und durch neue Riemen ersetzt werden. Dabei ist der Querkamm und die Unterwange der Nut vorgängig zu entfernen und der Untergrund sauber von Klebstoffresten etc. zu reinigen.

  • Kleinere Fehler können mit üblicher, für Holz geeigneter Kittmasse ausgebessert werden.

Die Parkettelemente sind bei Tageslicht auf erkennbare Fehler oder Schäden zu überprüfen. Erkennbare Fehler oder Schäden dürfen nicht verlegt werden. 

Bei der Verlegung ist auf Chargengleichheit und ein gleichmäßiges Sortierbild zu achten. Je rustikaler die Sortierung umso mehr Pakete müssen geöffnet werden, um ein gleichmäßiges Sortierbild zu erzeugen. Abweichungen zu unseren Sortierklassen müssen vor Verlegung beanstandet werden. Beachten Sie dazu unsere Sortierbilder unter www.bauwerk.com oder kontaktieren Sie im Zweifelsfall ihren Vertragspartner.

Verlegte Elemente mit optischen Mängeln sind von Reklamationsansprüchen ausgeschlossen.

Verlegung Bauwerk Casapark (Nut-Kamm)


Reinigung und Pflege
Siehe Kapitel  9

Allgemeine Hinweise

  • Holz(Parkett) ist hygroskopisch und nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie ab.

  • Im Winter, speziell auf Fussbodenheizung, muss mit Fugen und Schüsselungen gerechnet werden. Durch die Einhaltung eines gesunden Raumklimas (20-22 °C und ca. 35-45 % rel. Raumluftfeuchtigkeit während der Heizperiode), z. B. durch aufstellen von elektrischen Luft efeuchtern, kann dieser Erscheinung entgegengewirkt werden.

  • Starke Sonneneinstrahlung führt zu einer natürlichen Veränderung des Holzfarbtones

  • Um eine starke Verschmutzung des Parketts zu verhindern, sind ausreichende Schmutzschleusen und Sauberlaufzonen unerlässlich.

  • Filzgleiter unter Möbel-, Tisch- und Stuhlbeine usw. verhindern unnötige Kratzer und Eindrücke auf der Parkettoberfläche. Sie müssen periodisch kontrolliert und falls notwendig gereinigt oder ersetzt werden.

  • Das Auslegen einer transparenten Plastikmatte im Bürostuhlrollenbereich verhindert einen örtlichen Verschleiss.

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